Lok steuert mit Volldampf in Richtung Aufstieg zur Liga

Zeitzer gewinnen nach guter Gesamtleistung Spitzenspiel gegen Grün-Weiß Döschwitz

VON JOACHIM BEYER, 08.02.10, 19:10h, aktualisiert 08.02.10, 22:25h

(FOTO: HARTMUT KRIMMER)

ZEITZ/MZ. In der Kreisliga der Männer kam es auf den Bahnen im Thälmannstadion zum Spitzenspiel zwischen Gastgeber Lok Zeitz und Grün-Weiß Döschwitz. Die Hausherren konnten einen klaren Sieg mit 2 822:2 622 einfahren und bleiben im Kampf um den Aufstieg zur Kreisoberliga ernsthaft im Gespräch. ESV Lok Zeitz steht nun punktgleich mit Empor Gröben an der Kreisliga-Tabellenspitze. Das Spitzenduo hat jeweils 16:8 Punkte auf dem Konto.

“Wenn wir es packen können, dann spielen wir in der nächsten Saison in der Kreisoberliga. Das wäre doch für uns alle eine schöne und interessante Herausforderung”, sagt Jens Bernhardt, der mit Bernd Bradatsch zu den jüngeren Spielern von Lok gehört. Auch die erfahrenen Haudegen wie Eckard Giehoff, Richard Puttnins, Peter Junghans oder Gerd Karich würden ganz gern eine Klasse höher spielen.

“Unsere Mannschaft ist eine verschworene Truppe. Es macht Spaß, in diesem Team zu spielen und wenn wir den Aufstieg nicht schaffen, geht es bei uns auch weiter”, so der Kegelvorsitzende des ESV Lok Zeitz, Richard Puttnins. Der Kegelchef verschwieg aber nicht, dass der Traditionsverein im 61. Jahr seines Bestehens am Ende in der Kreisliga ganz oben stehen möchte.

Bereits früher hatte Lok, bevor es die Reformierung der Spielklassen gab, in der Landesklasse gespielt. Diese Spielklasse entspricht der heutigen Kreisoberliga.

Als Routinier Eckard Giehoff als Schlussstarter die letzte Kugel spielte, war das Match für die Hausherren längst entschieden. Der 69-jährige Zeitzer spielte mit 471 Kegeln wieder ein gutes Ergebnis, war aber insgesamt mit seiner Wurfzahl nicht ganz zufrieden. “Ich habe ohne Fehler gespielt. Da muss ganz einfach mehr herauskommen”, sagte der ehrgeizige Lok-Kegler, der seit 1962 aktiv die Kugeln rollen lässt und vorher Faustball, Tischtennis und beim Fußball immer im gleichen Verein aktiv war.

Döschwitz bleibt trotz dieser Niederlage Tabellendritter mit 14:12 Zählern und hat jetzt vorerst eine andere Zielstellung. “Der Klassenerhalt ist erst einmal wichtig”, sagte der Döschwitzer Frank Zinke, der diesmal nicht an seine sonstigen gezeigten Leistungen heran kam. Beste Spieler Lok: Richard Puttnins (483), Peter Junghans (482) Gerd Karich (479). Döschwitz: Rudi Nelkenbrecher (461), Ronny Schuft (452) und Thomas Hoffmann (449).

In einem weiteren Vergleich in dieser Klasse konnte Gastgeber Eintracht Theißen gegen den Wethauer KC den Heimvorteil zum 2 518:2 478-Sieg nutzen. Damit festigte die Eintracht ihren guten Platz in der Rangliste. Für die Hausherren waren Rene Zehmisch (430), Daniel Ottmann (425), Jörg Rothe (421), Bernd Pälchen (418), Marcel Ottmann (415) und Thomas Timpel (409) gut drauf. Die Tagesbestleistung entführten die Gäste vom Wethauer KC durch Eckbert Gaudig, der starke 458 Kegel spielte. Die Theißener sind in ihrer Staffel Ranglistenvierter und haben mit 14:12 die gleiche Punktzahl wie Döschwitz.

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