Droyßig wirft den Favoriten Teuchern aus dem Pokal

WEISSENFELS/MZ. Im Achtelfinale des Fußball-Kreispokales Burgenlandhat der SV Hohenmölsen als einziger Verein aus dem Bereich Weißenfels die nächste Runde erreicht. Rot-Weiß Weißenfels und der SV Teuchern mussten jeweils auswärts die Segel streichen.

Droyßiger SG – SV Teuchern 2:2, 3:2 nach Verlängerung (1:1).

Die Gastgeber aus der Kreisliga warfen den höherklassigen Kreisoberligisten und Aufstiegsaspiranten Teuchern aus dem Pokal. Nach einem Foul am Einheimischen Maik Wetzel verwandelte Sascha Thomas den fälligen Elfmeter (7. Minute). Die Gäste fanden spät ins Spiel. Erst David Eckardt überraschte Droyßigs Schlussmann Ingo Reinsch mit einen Fernschuss zum Ausgleich (40.). Zwei Minuten nach Wiederbeginn nutzte Benjamin Kaschel einen Freistoß direkt zur Teuchener Führung. Oliver Müller vergab den Ausgleich, der ihm aber später gelang. Er wurde kurz darauf nach einem Zusammenprall mit Gästetorwart Christoph Kunold mit Verdacht auf Schienbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert. In der Verlängerung spielte nur noch Droyßig. Jaculi scheiterte zunächst am SV-Keeper (97.). Als Wetzel im Strafraum zu Fall kam, verwandelte erneut Thomas den Elfmeter zum 3:2 (109.).

1. FC Zeitz – SV Rot-Weiß Weißenfels 2:1 (1:0).

Gegen den Landesklasse-Konkurrenten Weißenfels startete Zeitz defensiv und lauerte auf Konter. Da der SV gleichermaßen wenig fürs Spiel tat, entwickelte sich eine höhepunktarme erste Hälfte. Gegen Ende dieses Abschnitts wurden die Gäste besser und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Der Club ließ gleichfalls etwas Torgefahr aufblitzen. Die zweite Halbzeit bot deutlich mehr. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte FC-Tormann Silvio Friedel Probleme, einen flatternden Ball festzuhalten. Der Nachschuss streifte das Außennetz. Besser machten es die Zeitzer: Eine Vorlage von Nico Berk nutzte Steven Knechtel mit einem Volleyschuss aus 18 Metern zum 1:0. Gäste-Schlussmann Dominik Schreiber musste nun mehrfach in höchster Not klären, doch der Club konnte die Führung ausbauen. Alexander Kühn traf mit einem Freistoß aus zwanzig Metern in den Torwinkel (68.). Fünf Minuten später scheiterte Kühn aus zehn Metern am bereits liegenden Schreiber. Eine der wenigen Chancen des SV nutzte David Lange zum 1:2-Ehrentreffer.

SV Hohenmölsen – SV Grün-Gelb Osterfeld 2:1 nach Verlängerung 1:1 (1:1). Im Spiel zweier Kreisoberligateams hatten die Gastgeber aus Hohenmölsen das bessere Ende. Bitter war für die Gäste nicht nur das Ausscheiden, sie verloren auch Torjäger Eric Hackel, der sich das Schlüsselbein brach und für den Rest der Saison seiner Mannschaft fehlen wird. Chancen gab es auf beiden Seiten. Für die Hausherren markierte Marcel Hribal die zeitige Führung (11.). Auf der Gegenseite traf Tom Guhs kurz vor dem Seitenwechsel zum Ausgleich. Nachdem beide Teams das Lattenkreuz trafen, konnte Hribal (115.) in der Verlängerung das entscheidende 2:1 herstellen.

SG Finne Billroda – Eintracht Profen 1:2 (1:0).

Gastgeber SG Finne Billroda, der in der 1. Kreisklasse Naumburg Tabellenführer ist, lieferte den um drei Ligen höher spielenden Profenern einen großen Pokalkampf. Die Gäste waren aber überlegen und zogen verdient ins Viertelfinale ein. Auf dem schwer bespielbaren Platz ging es überwiegend auf das Billroder Gehäuse. Eintracht vergab viele Möglichkeiten. Drei große Chancen ließ der Favorit in den ersten zwanzig Minuten liegen. So gelang den Gastgebern nach einem Freistoß von Sandro Sperk die überraschende Führung (35.). Im zweiten Durchgang ging der Einbahnstraßen-Fußball weiter. Nach einem Foul an René Friedrich im Strafraum verwandelte Martin Kitze den fälligen Elfmeter zum Ausgleich (57.). Acht Minuten später gelang Friedrich der Siegtreffer.

TSV Tröglitz – RSK Freyburg 2:6 (2:3).

Die Gastgeber gingen ersatzgeschwächt ins Match. Freyburg war vor allem konsequent in der Chancenverwertung. Nachdem Danny Kurzeja über den Ball trat, markierte Jesswein aus spitzem Winkel das 1:0 (12.). Wenig später erhöhte Brehme mit dem Kopf. Im weiteren Verlauf legte Tröglitz seine Scheu ab und wurde mutiger. Nach schwacher Faustabwehr des Gästekeepers nutzte Frank Körner die Gelegenheit zum 1:2 (25.). Nach der Pause machten die Gäste mehr Druck und Jesswein markierte das 3:1. Sebastian Kittel verkürzte (68.), doch Jesswein machte mit seinem dritten Treffer das 4:2 perfekt (74.). Er und Weise stellten den Endstand her (87.).

Eckartsberga – Motor Zeitz 0:1 (0:1).

Im Match auf schwierigen Untergrund zog der Tabellenzweite der Zeitzer Kreisliga beim Kreisligisten aus Naumburg verdient unter die letzten acht des Pokals ein. Motor übernahm nach zehn Minuten das Kommando. In der 25. Minute eroberte Sebastian Selzer den Ball, umspielte den heimischen Libero und schoss das 1:0. Tommy Winkler (45.) scheiterte am Torwart der Hausherren. Nach dem Wechsel verflachte das Spiel. Ein Tor vom Zeitzer Benjamin Kohlisch fand keine Anerkennung. Zum Schluss warfen die Einheimischen alles nach vorn, aber Keeper Benjamin Grunert rettete den Sieg.

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