Döschwitzerinnen nach starker Partie im Pokalviertelfinale

Es war das erwartete Spitzenspiel im Burgenlandpokal der Frauen und  die Grün Weissen wussten das es nicht einfach werden würde gegen den zweimaligen Kreismeister Blau Weiß Zorbau den die letzten Begegnungen gingen alle knapp verloren.

Vom Anpfiff an gingen die Döschwitzer konzentriert zur Sache wusste man doch der Spielstärke der Gastgeberinnen die mit Maxi Scharf und Kristin Neuhaus zwei Auswahlspielerinnen in ihren Reihen haben aber auch Döschwitz stellt ja bekanntlich mit Behnke und Nitschmann zwei Spielerinnen. Früh wollte Döschwitz wieder das Tor, wie in den letzten Begegnungen, aber die Zorbauerinnen hielten stark dagegen und hatten ihrerseits die erste Chance des Spieles. Ecke von rechts, der Ball kommt zu Maxi Scharf die flach auf das Tor schießen kann, Sachse ist Blitz schnell unten und kann den Ball noch abwehren.

Fast im Gegenzug ist es Nitschmann die sich gut gegen zwei Spielerinnen durchsetzten kann und im letzten Moment gestört wird. Nur fünf Minuten später ist es Behnke per Fernschuss und nur wenig später wieder Nitschmann die nur knapp scheitert. In den ersten 10 Minuten war schon einiges los den beide Teams wollten eine Runde weiter und es ging so weiter mit Tempofussball beider Teams die sich hier auf Augenhöhe begegneten.

Nach einer Viertelstunde hatte Grün Weis mehr Spielanteile auch weil die Döschwitzer Defensive sehr gut stand und im Spiel nach vorn konzentriert zu Werke ging. In der 20 Minute erkämpft sich Rücker über links den Ball, passt auf Behnke in der Mitte, sie spielt auf Nitschmann die wiederum die mitgelaufene Györi im perfekten Doppelpass im Strafraum bedienen kann. Den Ball versenkt Györi sicher zum 1:0 für die Döschwitzerinnen. Die Hausdamen kamen in den Schlussminuten der ersten Halbzeit aber nochmal mächtig auf doch die Döschwitzer konnten sehr gut verteidigen und nehmen das knappe 0:1 mit in die Pause.

Das die Partie noch nicht gelaufen ist war jeden klar so auch die Pausenansprache doch herrschte etwas Verwirrung zum Wiederanpfiff. Zorbau konnte sich in der Döschwitzer Hälfte festsetzen und hatte Chance auf Chance hier hatten die Grün Weissen zweimal Glück. Sachse im Tor der Döschwitzer muss mehrmals eingreifen und lenke zwei Torschüsse von Maxi Scharf noch an den Querbalken. Freistoß folgte auf Freistoß weil der Ball nach Abschlag über die Mittellinie ging, erst nach 15 Minuten gelangen den Döschwitzerinnen Entlastungsangriffe die für etwas Luft sorgten.

In der 50 Minute gewinnt Györi einen Zweikampf im Mittelfeld und passt lang auf Nitschmann die aber im Strafraum in letzter Sekunde gestört werden kann. Nur 5 Minuten später fast die selbe Situation wie zum 1:0. Schümann, die zur Halbzeit für Gotzmann kam, passt auf Györi die Behnke im Doppelpass anspielen kann und wieder ist der Ball im Tor. Perfekt ausgekontert und die richtige Antwort in der Trankphase der Zorbauerinnen die nun etwas geschockt schienen den ihnen gehörte bis dahin die zweite Halbzeit.

Zorbau warf nun fast alles nach vorn und Döschwitz war auf Konter aus die fast zum erneuten Erfolg geführt hätten aber auch Zorbau hätte verkürzen können so trifft wieder Scharf zum Glück nur den Pfosten und auch Sachse musste immer wieder eingreifen. Ein Spiel mit offenen Visier bot sich den zahlreichen Fans auf den Zorbauer Kunstarsenplatz die ihr kommen nicht bereut haben werden.

In den letzten Minuten spielte Döschwitz clever die Zeit runter, alles in allen war es eine sehr gut geführte Partie der Grün Weissen die zwar hin und wieder etwas wackelten aber die durch eine kompakte Teamleistung ausgeglichen werden konnte. Am Ende steht für Döschwitz ein 2:0 Erfolg im Burgenlandpokal gegen einen sehr starken Gegner der zu keiner Zeit aufgegeben hat. Die Grün Weissen Frauen sind nicht unverdient eine Runde weiter auch weil Sie im Abschluss cleverer waren und auch etwas Glück hatten doch das brauch man auch mal.

Super Sache Mädels mal sehen wer im Viertelfinale wartet.

Wir sind alle ganz stolz auf Euch, besonders ich, danke super Spiel !!!

 

Für Döschwitz spielten: Sachse, Köhler, Rücker, Schmiedl, Györi, Gotzmann (36min. Schümann), Behnke, Nitschmann(45min. Schreiter)

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