
GRÜN-WEISSES FUSSBALLWOCHENENDE – POKAL, PUNKTE & HEIMSPIEL!
2. September 2026
GRÜN-WEISSES FUSSBALLWOCHENENDE – POKAL, PUNKTE & HEIMSPIEL!
2. September 2026Bitteres Pokal-Aus nach Verlängerung – starkes Spiel endet mit Fragezeichen
5. September 2026

Bitteres Pokal-Aus nach Verlängerung – starkes Spiel endet mit Fragezeichen
Es war eines dieser Pokalspiele, bei denen am Ende eigentlich beide Mannschaften Anerkennung verdient haben. Unsere Männer der SG Grün-Weiß Döschwitz lieferten sich mit dem SV Mertendorf II über 90 Minuten und anschließend in der Verlängerung eine intensive, spannende und vor allem über weite Strecken richtig gute Partie.
Und auch wenn am Ende das Ergebnis gegen uns steht, bleibt zunächst eines festzuhalten: Das war eines der besten Spiele unserer Mannschaft in der letzten Zeit.
Von Beginn an entwickelte sich eine Begegnung, in der beide Mannschaften ihre Phasen hatten. Mal war Grün-Weiß am Drücker, mal übernahmen die Gäste aus Mertendorf mehr die Initiative.
Chancen gab es auf beiden Seiten.
Döschwitz hatte dabei ebenso Aluminiumpech wie die Gäste. Mehrfach fehlten nur Zentimeter, um dieses Pokalspiel schon innerhalb der regulären Spielzeit in die eine oder andere Richtung zu entscheiden.
Für ein Spiel im Kreisklassenpokal war das teilweise richtig guter Fußball. Intensität, Tempo, Zweikämpfe und Torchancen – beide Mannschaften schenkten sich sportlich nichts, ohne dass die Partie dabei unfair wurde.
Gerade in der zweiten Hälfte der regulären Spielzeit hatten unsere Grün-Weißen Möglichkeiten, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Doch immer wieder war beim Schlussmann der Gäste Endstation.
Er sollte auch später noch eine entscheidende Rolle spielen.
Nach 90 Minuten war weiterhin kein Sieger gefunden.
Also Verlängerung.
Und genau dort bekam diese bis dahin richtig gute Pokalpartie aus unserer Sicht leider einen bitteren Beigeschmack.
Während der regulären 90 Minuten hatten wir drei unserer möglichen Wechsel vorgenommen. Somit standen uns nach unserem Verständnis noch weitere Wechselmöglichkeiten zur Verfügung, die wir in der Verlängerung nutzen wollten.
Diese Wechsel wurden uns jedoch durch die Aussage des Schiedsrichters verwehrt.
Damit mussten wir die Verlängerung bestreiten, ohne die personellen Möglichkeiten ausschöpfen zu können, die uns nach unserem Verständnis der geltenden Bestimmungen noch zugestanden hätten.
Gerade nach 90 intensiven Minuten ist das natürlich ein Faktor.
Und dann kam die 101. Minute.
Mertendorf nutzte seine Möglichkeit und erzielte den Treffer, der dieses enge Pokalspiel letztlich entscheiden sollte.
Natürlich kann heute niemand sagen, wie die Partie verlaufen wäre, wenn wir unsere noch möglichen Wechsel hätten durchführen dürfen.
Vielleicht wäre das Ergebnis am Ende dasselbe gewesen.
Vielleicht aber auch nicht.
Und genau darin liegt für uns das Problem.
Es geht nicht darum zu behaupten, dass wir dieses Spiel deshalb verloren haben. Es geht darum, dass uns die Möglichkeit genommen wurde, die Mannschaft in einer entscheidenden Phase des Spiels noch einmal personell zu verändern.
Auch nach dem Gegentreffer war die Partie noch nicht vorbei. Grün-Weiß versuchte noch einmal alles, doch spätestens jetzt zeigte der Mertendorfer Schlussmann, warum er an diesem Nachmittag zu den entscheidenden Spielern gehörte. Mit seinen Paraden hielt er den knappen Vorsprung seiner Mannschaft bis zum Ende fest.
So stand nach einer intensiven Pokalschlacht ein für uns äußerst bitteres Ausscheiden.
Was wäre gewesen, wenn wir hätten wechseln dürfen?
Darauf wird es keine seriöse Antwort geben.
Genau deshalb haben wir den Vorgang zur Prüfung gegeben. Wie es nun weitergeht und welche Entscheidung getroffen wird, können wir aktuell nicht sagen. Aus unserer Sicht wäre angesichts der Situation eine faire und sportlich angemessene Lösung wichtig.
Eines möchten wir dabei aber ausdrücklich betonen:
Unsere Kritik richtet sich nicht gegen den SV Mertendorf II.
Die Begegnung zwischen beiden Mannschaften war über die gesamte Spielzeit fair. Mertendorf hat gekämpft, seine Chance genutzt und einen starken Torhüter zwischen den Pfosten gehabt. Dafür gebührt unserem Gegner der entsprechende sportliche Respekt.
Umso bedauerlicher ist es, dass ein wirklich gutes Pokalspiel am Ende nicht ausschließlich wegen der sportlichen Ereignisse auf dem Platz in Erinnerung bleiben wird.
Für unsere Mannschaft bleibt trotz allem eine Leistung, auf die wir aufbauen können.
Wir haben gekämpft, wir hatten unsere Chancen und wir haben gezeigt, dass wir auch in einem engen und intensiven Pokalspiel über eine lange Distanz mithalten können.
Vielleicht war es sogar eines unserer besten Spiele der letzten Zeit.
Schade, dass es auf diese Art enden musste.
Jetzt warten wir ab, wie der Vorgang bewertet wird.
Grün-Weiß.












































