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Spielbericht – 41. Derby gegen Droyßig/Spora
Derbyzeit – das 41. Aufeinandertreffen unserer SG Grün-Weiß Döschwitz Frauen mit Droyßig/Spora stand an. Für uns Grün-Weiße war es wieder ein besonderes Duell, denn in den letzten Jahren gab es in Droyßig leider nichts zu holen. Dieses Mal wollten wir die Serie brechen und endlich wieder ein Ausrufezeichen setzen.
Mit dem guten Auftritt gegen Kötschau im Hinterkopf gingen wir trotz einer Schwächung in die Partie. Unsere Torjägerin der letzten Saison musste kurzfristig krankheitsbedingt passen – ein herber Rückschlag, der einige Umstellungen nötig machte. Doch wir ließen uns davon nicht beirren und starteten mutig. Schon in den ersten Minuten erarbeiteten wir uns Chancen, setzten Akzente und hatten das Spiel zunächst im Griff.
Dann der Nackenschlag: In der 7. Minute nutzte Droyßig/Spora ihre erste Ecke, und Alina Peters köpfte eiskalt zum 1:0 ein. Bitter, denn bis dahin hatten wir das Heft des Handelns in der Hand. Aber wir ließen die Köpfe nicht hängen, kämpften uns ins Spiel zurück und waren vor allem zum Ende der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft – einzig der Torerfolg wollte nicht gelingen.
Auch nach der Pause machten wir dort weiter, wo wir aufgehört hatten. Wieder waren wir hellwach, kamen gleich zu Möglichkeiten, drängten auf den Ausgleich. Doch im Abschluss fehlte uns die letzte Kaltschnäuzigkeit, die Nerven spielten nicht mit. Wir warfen bis zum Schluss alles nach vorne, suchten den Lucky Punch, aber die erlösende Kugel wollte einfach nicht über die Linie.
Und wie es im Fußball oft ist: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, wird hinten bestraft. In der letzten Minute setzte Julia Knapp den entscheidenden Treffer zum 2:0. Ein Endstand, der für uns bitter ist, weil wir über weite Strecken gut dagegenhielten und sogar das aktivere Team waren.
Trotz der Niederlage nehmen wir viel Positives mit. Unsere Frauen haben gezeigt, dass sie fighten, dass sie auch nach Rückschlägen zurückkommen können. Neue Spielerinnen haben wertvolle Minuten gesammelt, und auch wenn die Zahnräder noch nicht perfekt ineinandergreifen, sieht man: da wächst etwas zusammen.
Das Derby haben wir diesmal nicht für uns entschieden – aber es war ein Auftritt, der Mut macht für die nächsten Wochen. Wir sind Grün-Weiß, wir geben nicht auf, und unser Ziel bleibt klar: Punkte holen, zusammenwachsen, weiter Gas geben!

