30. Ortsturnier gewinnt Döschwitz – dann brannte das Zelt

Was soll man dazu sagen, erst schien das Pfingstfest und die damit verbundene Sportwoche für die Grün Weissen ins Wasser zufallen und dann nimmt das ganze noch ein feuchtes aber doch geniales Ende.

Der Sonntag steht bei den Döschwitzern immer im Zeichen des Ortsturnier, Pokal des Bürgermeister der anliegenden Orte Hollsteitz, Gladitz, Kirchsteitz und Döschwitz. Rein traditionell treffen sich ab 12 Uhr die Männer, Kinder und seit einigen Jahren auch die Frauen auf dem Döschwitzer Sportplatz und ermitteln den besten Ort des laufenden Jahres im freundschaftlichen Fußballerischen Wettstreit. Da nach sensationellen Siegen auch schon mal „Schreine“ gebaut werden, um die Siegern zu huldigen, wissen wir ja, ob dies in diesem Jahr so seinen wird ist reine Spekulation, wird aber geprüft.

Das Wetter am Sonntag war bestens, für einige etwas zu Warm doch kam der Sonnenschein mehr als gelegen, hat doch der Döschwitzer Rasen am Freitag und auch am Sonnabend mächtig durch denn Regen einstecken müssen. Das machte sich zum Anfang auch noch etwas bemerkbar, hatte aber mit dem Ausgang der 30. Auflage des Ortsturnier nichts zu tun. Nach dem jeder Ort sein Team zusammen hatte, mit eingeteilt waren die Frauen der SG Döschwitz, sowie die Dorfjugend und Kinder einiger Spieler, was den familiären Charakter des Turnieres nochmal unterstrich.

Im ersten Spiel traf Gladitz auf Hollsteitz, die Gladitzer gingen zwar in Führung mussten aber am Ende ein 1:2 hinnehmen. Im darauf folgenden Spiel traf der Rekordsieger des Turniers, Döschwitz, auf den noch amtierenden Pokalsieger Kirchsteitz. Die Kriegeltruppe machte mit einem 3:0 Sieg klar das der „Schrein“ im Dorf, im letzten Jahr keine einmalige Sache bleiben sollte. Im dritten Spiel fingen sich die Döschwitzer wieder und waren mit einem 3:0 über Gladitz plötzlich wieder im Rennen auch weil im Folgespiel Kirchsteitz nach einer 2:0 Führung am Ende gegen Hollsteitz zwei Punkte liegen ließ und 2:2 spielte. Nach vier Begegnungen war dann erst mal eine kleine Pause angesagt denn zu Kaffee und Kuchen, den die zahlreichen Zuschauer im Festzelt zu sich nahmen, gab es von den Droyßiger Schalmeienplayers was auf die Ohren, was auch mit Applaus belohnt wurde.

Nach 20 Minütiger Pause rollte der Ball wieder, in der Partie Kirchsteitz gegen Gladitz konnten die Titelverteidiger alles schon klar machen, doch konnte der Sieger aus 2008 den Kirchsteitzern einen Strich durch die Rechnung machen und das kurz vor dem Ende der 2 x 15 Minuten, Endstand 0:1. So gab es nun die alles entscheidende Spielpaarung zwischen Hollsteitz und Döschwitz nach einer erneuten Pause durch die Schalmeien. Vor abgesagt sei das die Döschwitzer mit zwei Frauen aufliefen, hingegen die Hollsteitzer immerhin mehr Jugendliche auf den Platz hatten. Beide Orte lieferten sich einen spannenden Fight bis zum Ende. Bei einem Remis wären die Hollsteitzer wieder Sieger gewesen, hingegen die Ausrichter schon einen Sieg benötigten. Beide Torhüter hielten wie die Teufel und somit ihr Team weiter im Rennen, ein ums andere mal musste Volker Popko mit Glanzparaden eingreifen. Kurz vor dem Ende konnte Tino Buschner vom Spielfeldrand bewundern, er musste Krankheitsbedingt diesmal zusehen, wie sein Bruder Tommy drei Minuten vor dem Ende aus 30 Metern den Ball ins linke untere Ecke schlägt zum viel umjubelten 1:0 für die Döschwitzer. Die kurz darauf nochmal in Bedrängnis gerieten aber auch hier war Popko wieder zur Stelle. Kurz drauf Pfiff Andre Müller, der alle Begegnungen ambitioniert geleitet hatte und nur zweimal eine Karte ziehen musste, ab. Der Pokal hat somit nach vier Jahren Pause den Weg wieder einmal nach Döschwitz gefunden. Kapitän Eric Schümann konnte nach seiner gelungenen Konfirmation, hier nochmal unsere besten Wünsche im Namen der SG Döschwitz, vom Bürgermeister Eckard Osang den Goldenen Pokal entgegen nehmen. Da dieser nicht zufüllen war gab es zum Anstoßen den gängigen Zweiliterstiefel, kam auf das selbe raus.

Ein Dank geht auch nochmal an all die freiwilligen Spieler ohne die es das Spassturnier nicht geben würde auch die Helfer am Rande waren wieder Zahlreich im Einsatz um die Zuschauer mit Kaffee und Kuchen sowie, Roster und Steaks versorgten. Auch gab es vom Fass frisch gezapftes Bier oder Alkoholfreie Getränke sowie lecker Eis. Mit Losen wurden Super Preise gewonnen und an der Freiluftkegelbahn wurde wettgeeifert wer mit drei Wurf die meisten Kegel umwirft. Für die Kinder gab es die Hüpftburg die gut besucht war und wer einfach mal seine Ruhe genießen wollte macht es sich auf den Rasen Abseits des Platzes im Schatten gemütlich. Alles in Allen ein Tag für die SG Grün Weiss Döschwitz und ein Tag im Zeichen der ganzen Familie. Nach den zwei ersten Pfingsttagen war damit nicht zurechnen aber gehofft hatten wir dies schon blieb nun noch die Abschlussveranstaltung am Abend.

Nach dem Ende des Ortsturnier gegen 18:30 Uhr blieb für einige nicht viel Zeit beziehungsweise gingen einige fast nahtlos in den Gemütlichen Teil über und waren nach Duschen dann auch schon auf dem Weg ins Festzelt um sich einen guten Platz zusichern. Bis 22:00 Uhr war das Zelt gut gefühlt und „The New Machine“ heizte den Besuchern mächtig ein bis dann die Grün Weissen ihren großen Auftritt hatten. Das es vor dem Zelt regnete hatte keiner mitbekommen beim Showprogramm der Frauenmannschaft die mit mexikanischen Zügen, auch machte der eine oder andere Fussball mit. Nach der Zugabe wollten sich die Döschwitzer Feuerwehrmänner nicht lumpen lassen und zeigten eine neue Choreographie die für eine sehr gute Stimmung sorgte auch hier musste eine Zugabe her, danach waren alle auf der Tanzbühne und brachten das Zelt zum beben mit einen Line-Dance. Die Stimmung war richtig Super wie schon lange nicht mehr, schade für die die nicht da seien konnten ihr habt etwas verpasst, wir haben es aber auf Bilder festgehalten.

Man spricht dann wohl von einer gelungenen Veranstaltung mit einen mehr als Happy-End für die Grün Weissen die wiedereinmal unter Beweis stellten wie sie feiern können und das bis in die Morgenstunden.

 

Die SG Döschwitz bedankt sich bei allen Helfern, Tänzern und Choreographen ohne die diese Veranstaltung nicht das geworden wäre was sie dann war, einfach genial! Danke.

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