Frauen gewinnen mit Sonntagsschuss gegen Spora

Keine Punkte beim Favoriten
Montag, 9. April 2018
Männer in Gröben und Frauen in Zorbau
Donnerstag, 12. April 2018

Am gestrigen Sonntag empfingen die Grün-Weißen Frauen, mit dem SV Spora, Ihren Angstgegner. Noch nie gelang ein Tor oder ein Punkt gegen die Damen aus Nißma. Es gibt aber auch die Tage wo sich Statistiken ändern.

SG Döschwitz 1:0 (0:0) SV Spora

Die Gäste waren bestens aufgestellt, wobei die Grün-Weißen immer noch mit Personalproblemen hadern. Schmerzlich vermisst wird weiter Sandra, die sich im Nachholspiel in Großgräfendorf verletzte. Döschwitz spielte mit, Hipke im Tor, Köhler U., Köhler S., Schümann und Hollmann in der Verteidigung sowie Riebel und Buschner im Angriff. Auf der Bank nahm zunächst Josie Bauer platz. Ähnlich der Partie vom letzten Montag verstand man sich in der Abwehr gut zustellen und im Angriff immer wieder einen Konter zu fahren. Ein großer Rückhalt schon im ersten Durchgang war Hipke im Tor, die immer wieder einen Ball aus dem Eck kratzen musste.

Die Gäste hatten zunächst mehr vom Spiel, dafür konterten die Grün-Weißen gefährlich. Riebel und Buschner hatten einen schweren Stand in harten Zweikämpfen immer noch im fairen Bereich. In der 17. Minute ist Buschner auf der linken Seite durch und geht Richtung Tor. Die Flanke kann die Torfrau aber abfangen. Nur drei Minuten Später klärt Peters auf der Linie vor der Einschussbereiten Riebel. Auf der anderen Seite ist es Beyer für die Gäste, aber Hipke ist zur Stelle und lenkt den Schuss noch zur Ecke.

In der 30. Minute verletzt sich Peters, die ohne Einwirkung des Gegners umknickt, schwer so das der Notarzt gerufen werden musste. Beide Teams wünschen baldige Genesung. Bis zur Halbzeit sollten keine Treffer fallen, Döschwitz stand sehr gut aber auch auf der anderen Seite wurde energisch verteidigt. Damit waren die Grün-Weißen schon einen Schritt weiter als die letzten Spiele gegen die Gäste. Der mögliche Punktgewinn rückte näher, also ging es nochmal hoch motiviert in die zweiten 40 Minuten.

Döschwitz weiter sehr konzentriert, jeder kämpfte für den anderen wenn ein Ball verloren ging und im Angriffsspiel versuchten Buschner und Riebel ihr Möglichstes. In der 47. Minute muss Hipke gleich zweimal ihr können beweisen. Erst wehrt sie einen Schuss per Beinabwehr spektakulär ab und die darauffolgende Ecke klärt sie erneut. Die Gäste hatten nun mehr vom Spiel, in der 50. Minute wieder ein Weitschuss, der nun knapp über das Tor ging. Aus kurzer Distanz ist es in der 53. Minute Beyer bei den Gästen aber Hipke hält super.

In dieser Drangphase des SV Spora antworten die Grün-Weißen spektakulär. Döschwitz befreit sich über Köhler, die wiederum Buschner findet. Im Zweikampf nimmt Leonie ihr Herz in beide Hände und schießt aus gut 30 Metern aufs Tor. Das Leder geht sensationell unter die Latte ins Tor. Was für ein geniales Tor und es kam für die Döschwitzer zum richtigen Zeitpunkt. Mit diesem Treffer hatten die Gäste wohl nicht gerechnet.

Spora erhöhte nochmal den Druck, aber auch da hielten die Gürn-Weißen bestens Schritt. Im Zweikampf in der 63. Minute verletzte sich Reinke im Gesicht. Sie war beim Kopfball mit Riebel zusammengestoßen, unglücklich für die Gäste die erstmal auf Ihre Verteidigerin verzichten mussten. Auch hier wünschen wir baldige Genesung. Riebel kam mit einer Beule davon.

Die Schlussminuten waren hektisch und aufregend, besonders an der Seitenlinie. Die Damen aus Nißma spielten nun alles oder nichts. Ein Angriff nach dem anderen lief auf das Döschwitzer Tor. Mit vereinzelten Kontern konnte man sich befreien und hatte sogar die Chance auf das 2:0, nach dem die Torfrau mit nach vorn geeilt war und der Schuss von Köhler als Befreiungsschlag nur knapp gegen das Tor ging. In der 78. Minute muss Hipke alles geben und hat das Leder am Boden. 4 Minuten Nachspielzeit durch die Verletzungspausen standen noch auf der Uhr. Die Spannung stieg. 80+3 Fernschuss von Reinke, die wieder im Spiel war, aber Hipke wieder mit Abwehr zur Ecke. Letzte Aktion im Spiel, 80+4. Die Ecke kommt hoch vor das Tor Köhler und Hollmann gehen zum Ball, im Gewühl kann Köhler den Ball weit wegschlagen und der Schieri pfeift ab. Was für eine Erlösung. Die Spannung viel praktich wie ein Stein ab, zum Ende aber Döschwitz erkämpft sich drei wichtige Punkte, mit dem kaum einer gerechnet hat. Eine große Stärke der Grün-Weißen, im Team über sich hinaus wachsen.

Angefangen von der super aufgelegten Hipke im Tor, über die Abwehr mit starker Leistung bis hin zum Angriff mit einen wichtigen und zudem noch sehenswerten Treffer passte heute alles. Der 4. Tabellenplatz wurde somit gefestigt und es ist und bleibt die beste Saison der Grün-Weißen mit 22 Punkten nach 11 Spielen ist das Spitze.

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